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	<title>n i k o l a u s n e t . d e</title>
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		<title>Nur noch wenige Worte &#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jun 2008 03:35:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nikolaus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich warte gerade auf‘s Taxi zum Flughafen und stimme mich ein! Vielen Dank für‘s Mitlesen &#8230; und großen Dank an Terra Australis. Wir sehen uns @ home Nikolaus]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich warte gerade auf‘s Taxi zum Flughafen und stimme mich ein!<br />
Vielen Dank für‘s Mitlesen &#8230; und großen Dank an Terra Australis.</p>
<p>Wir sehen uns @ home</p>
<p>Nikolaus</p>
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		<title>Nur noch wenige Tage &#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Jun 2008 08:03:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nikolaus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8230; 10 an der Zahl. The day X will come. Und dann bin ich X-Gast im Lande der Australier. Und was ist bis heute so noch passiert? Nachdem wir heile wieder in Perth angekommen sind, haben wir uns der zivilisierten Stadtwelt hingegeben. Wir haben hier in Perth endlich mal Programmkinos ausfindig machen können, die sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; 10 an der Zahl. The day X will come. Und dann bin ich X-Gast im Lande der Australier.<br />
Und was ist bis heute so noch passiert? Nachdem wir heile wieder in Perth angekommen sind, haben wir uns der zivilisierten Stadtwelt hingegeben.<br />
Wir haben hier in Perth endlich mal Programmkinos ausfindig machen können, die sich erfolgreich von den Holywood-Blockbustern distanzieren ( zurecht!).<br />
Ich habe noch nie so viele deutsche Filme mit englischem Untertitel gesehen, wie in letzter Zeit. „Die Fälscher“, „Das Leben der Anderen“ und „Auf der Andere Seite“ wurden im Originalton gezeigt. Mit dem letzten Film habe ich mich sehr über die Szenen aus Hamburg gefreut :-) Good ol‘ Hamburg!</p>
<p>Meinen Bus habe ich (leider) erfolgreich verkaufen können. Ein junges neuseeländisches Pärchen wird meinen fahrenden Turnschuh wieder gen Norden reiten &#8230; dort wo er hingehört! Er liebt und braucht das trockene Outback (dann regnet‘s auch nicht mehr durch die Türe :-)<br />
Mein Surfbrett werde ich dem DHL anvertrauen &#8211; vielleicht lässt sich daraus ja ein schönes Möbelstück zimmern. Oder als Leichtwindwaffe für schwache Kite-Tage.<br />
Ansonsten genieße ich / wir die letzte Zeit. Ich bin viel mit Mathias zusammen &#8211; und seine nette WG in Freemantle ist immer einer schöner Zufluchtsort für Cafe und Klönsnack.</p>
<p>Wir sind gerade dabei einen kleinen Film von unserem gemeinsamen Roadtrip zusammenzustellen. Mal sehen wann das Wunderwerk fertig ist!</p>
<p>Take care und bis later!<br />
(auch die Tage des BLOGs sind gezählt &#8230; eine kleine Bolg-Abschiedsparty wird es aber geben)</p>
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		<title>Die Tage sind gezählt.</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Jun 2008 12:20:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nikolaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[txt]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebes Tagebuch, wir sind von Cervantes weiter gen Norden Richtung Port Denison/ Dongara gefahren. Dort wurde im Februar der sogenannte Kitestock abgehalten. In der Hoffnung noch die Restwinde vom Februar abzubekommen standen wir am Strand im Regen, haben mit den einheimischen kitesurfern klug gesnackt und Mathias hat seine Drachen etwas in die verregneten Winde gehalten. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebes Tagebuch,<br />
wir sind von Cervantes weiter gen Norden Richtung <a href="http://maps.google.de/maps?f=q&#038;hl=de&#038;q=Port+Denison+WA,+Australien&#038;ie=UTF8&#038;cd=1&#038;geocode=0,-29.276446,114.921614&#038;ll=-29.258847,114.921799&#038;spn=0.280952,0.466919&#038;z=11&#038;iwloc=addr">Port Denison/ Dongara</a> gefahren.<br />
Dort wurde im Februar der sogenannte <a href="http://www.kitestock.com/">Kitestock</a> abgehalten. In der Hoffnung noch die Restwinde vom Februar abzubekommen standen wir am Strand im Regen, haben mit den einheimischen kitesurfern klug gesnackt und Mathias hat seine Drachen etwas in die verregneten Winde gehalten.<br />
Nördlich von Port Denison gibt es den 7-Mile Beach, an dem ich schon bei meiner Westküstenherunterreise <a href="http://nikolausnet.de/blog/?p=93">übernachtet</a> hatte (nun werde ich endlich mal die Funktion benutzen können, in meinem eigenen Blog zu verlinken)! Wir standen an meinem alten Platz am <a href="http://www.nikolausnet.de/bvn/bilder/02_06_08_CervantesPort%20DenisonKalbarri/pages/page_11.html">Strand</a> und haben ziemlich unerfolgreich nacht geangelt &#8211; das einzige, was wir fingen, war die Dunkelheit.<br />
Weiter ging es dann in einem Stück bis nach <a href="http://maps.google.com/maps?client=safari&#038;ie=UTF8&#038;oe=UTF-8&#038;q=Kalbarri+WA,+Australia&#038;ll=-27.692648,114.164429&#038;spn=0.285149,0.466919&#038;t=h&#038;z=11&#038;iwloc=addr">Kalbarri</a> &#8211; da ich ja wiegesagt die Gegend schon kannte, habe ich unbezahlten Tourguide gespielt und wir bewanderten im hiesigen Nationalpark die Canyons und Flußbette (ein Flußbett &#8211; viele Flußbette). Wir haben uns dann einen Tag in Kalbarri die Profisurfer am Jackson Point angesehen. Eine Welle, die um die wirklich um die Ecke auf ein Riff zuläuft. Welle küsst Riff &#8211; und dazwischen muskulöse Helden auf Brettern. Wir erfuhren, daß gerade eine Woche zuvor ein Surfer auf‘s Riff aufgeschlagen ist und nun in Perth Krankenhaus liegt. Somit blieb es bei Staunen und Baked Beans mit Toast am Strand für uns &#8230; dafür sind wir Profi genug!</p>
<p>Kalbarri ließen wir im Norden Kalbarri sein und fuhren Richtung <a href="http://maps.google.de/maps?f=q&#038;hl=de&#038;q=Lancelin+WA,+Australien&#038;ie=UTF8&#038;cd=1&#038;geocode=0,-31.021471,115.332060&#038;ll=-31.012925,115.332069&#038;spn=0.138001,0.233459&#038;t=k&#038;z=12&#038;iwloc=addr">Lancellin</a> &#8211; wir sind nun seit 2 Tagen hier. Fahren im „Australien Style“ mit dem Bus am Strand entglang, surfen, angeln, lesen, kiten ein wenig und genießen unsere letzten Tage. Da ich am 25. Juni mit einem lachenden und einem sehr weinenden Auge in‘s Flugzeug steigen muss, genieße ich die letzte Zeit meiner nomadigen Freiheit. Mathias bleibt noch einen Monat länger als ich in Terra Australis.<br />
Mir steht noch der Verkauf meines heißgeliebten Busses bevor. Aber vielleicht pack‘ in den fahrenden Turnschuh in einen Überseecontainer und hole ihn am Hamburger Hafen wieder ab. In St. Peter Ording würde ich der Held sein mit dem Gefährt &#8211; nur das Steuer auf der rechten Seite würde stören &#8230; egal &#8211; dann fahr‘ ich halt nur noch rückwärts!</p>
<p>Sonst gibt es nicht besonderes weiter zu tippen. Wir stehen unter dem riesigen Sternenhimmel der südlichen Hemisphäre auf einem einsamen Parkplatz im Nichts, haben die Bäuche voller Selbstgekochtem, Mathias <a href="http://www.amazon.de/gp/product/0007124015/ref=amb_link_20474065_1?pf_rd_m=A3JWKAKR8XB7XF&#038;pf_rd_s=center-3&#038;pf_rd_r=09TJS05607RQN5QPK6B1&#038;pf_rd_t=101&#038;pf_rd_p=118063191&#038;pf_rd_i=600258">liest</a>, ich tippe, der Kühlschrank brummt und unsere Öllampe (der gute alte Russe) vertreibt die kriechende Kälte aus unserem Bus. Uns geht es gut!</p>
<p>Ach ja &#8230; als ich noch auf der Station im Northern Territory Cowboy spielte, haben wir einen österreichischen Autor / Journalist zu Besuch gehabt. Dieser war im Auftrage einer österreichischen Zeitung unterwegs und hat einen Reisebericht über die Station geschrieben. Dieser ist in der Online-Ausgabe zu lesen. Der Bericht ist etwas älter &#8211; habe aber erst vor Kurzem den Link bekommen: <a href="http://derstandard.at/druck/?id=3224195">http://derstandard.at/druck/?id=3224195 </a></p>
<p>N&#038;M</p>
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		<title>Gigantische 35 Tage &#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 23 May 2008 13:20:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nikolaus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8230; mußten wir warten, bis wir mal wieder unter guten Bedingungen das nasse Element befahren konnten: Wir haben letzte Woche ein 2-Köpfiges Gremium zusammengrufen um über unsere Reisezukunft zu entscheiden. Das Wetter in der Gegend um Albany war, ist und wurde nicht besser. Nur schlechtes war für die nächste Woche zu lesen. Somit entschlossen wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; mußten wir warten, bis wir mal wieder unter guten Bedingungen das nasse Element befahren konnten:<br />
Wir haben letzte Woche ein 2-Köpfiges Gremium zusammengrufen um über unsere Reisezukunft zu entscheiden. Das Wetter in der Gegend um Albany war, ist und wurde nicht besser. Nur schlechtes war für die nächste Woche zu lesen. Somit entschlossen wir uns unserer Südreise abzubrechen und den Reiskompass richtung Norden zu schwenken.<br />
Also am Samstag auf die nasse Fahrbahn geschwungen und in einem Stück Richtung Perth bis nach <a href="http://maps.google.de/maps?f=q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=secret+harbour,+australia&#038;ie=UTF8&#038;ll=-32.400183,115.748949&#038;spn=0.033988,0.058365&#038;t=k&#038;z=14&#038;iwloc=addr">Secret Harbour</a> gefahren. Dort haben wir unsere Surfbretter nochmals auf Herz und Nieren geprüft. Als wir in Secret Harbour ankamen schien die Sonne und keine Wolke war zu sehen!!!! Die Sonne ging unter, als wir vom Wasser kamen (die Spitzenjagtzeit der Haie begann).<br />
Unsere Wege trennten sich dann für 4 Tage, bis wir wieder zusammenkamen und den Rest der Reise anzutreten.<br />
Nun sitzen wir mit warmen vollen Bäuchen im Bus unter (fast) wolkenlosem Himmel in <a href="http://maps.google.de/maps?f=q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=cervantes,+australia&#038;ie=UTF8&#038;ll=-30.499272,115.069942&#038;spn=0.06937,0.11673&#038;t=k&#038;z=13&#038;iwloc=addr">Cervantes</a> und haben einen schönen Kitetag hinter uns. Die „<a href="http://maps.google.de/maps?f=q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=cervantes,+australia&#038;ie=UTF8&#038;ll=-30.59906,115.102901&#038;spn=0.017325,0.029182&#038;t=k&#038;z=15">Hangoverbay</a>“ war das Revier unserer Wahl.<br />
Ich hatte mal in meinem Tagebuch geblättert: Am 23. Dezember 2007 hatte ich diesen Ort <a href="http://www.nikolausnet.de/bvn/bilder/australia/23_12_07_Pinnacles/index.html">schon einmal besucht</a>. Hier hat sich einiges verändert: Das Wetter ist kälter, die See ist rauher und die Touristen sind weniger geworden. Um so mehr Platz für uns! Den Wind haben wir gefunden und das ist auch gut so!<br />
<a href="http://www.mathiaswichmann.com">Mathias</a> hat sich mit Muskelkater schlafen gelegt und ich tippe Tage.</p>
<p>Das Kreuz des Südens ist, wo es sein soll und der Sandmann weht weißen Strandsand umher &#8230; gute Nacht.<br />
N&#038;M</p>
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		<title>Gigantisch mutig</title>
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		<pubDate>Wed, 14 May 2008 13:41:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nikolaus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wir haben uns, mutig wie wir sind, nach Albany aufgemacht um auch mal in den Genuss eines Lichtspielhauses zu kommen. Kinosaal als Regenschutz und Fortbildung zum Thema feinstes amerikanisches Popcornactionkino &#8230; IronMan wurde gezeigt! :-D Die Haiattacke vor 3 Tagen steckt der ganzen Stadt (und uns) noch in den Knochen. Der Strand (Middelton Beach) des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir haben uns, mutig wie wir sind, nach Albany aufgemacht um auch mal in den Genuss eines Lichtspielhauses zu kommen. Kinosaal als Regenschutz und Fortbildung zum Thema feinstes amerikanisches Popcornactionkino &#8230; IronMan wurde gezeigt!  :-D</p>
<p>Die Haiattacke vor 3 Tagen steckt der ganzen Stadt (und uns) noch in den Knochen. Der Strand (<a href="http://maps.google.de/maps?f=q&#038;hl=de&#038;q=Middleton+Beach+WA,+Australien&#038;ie=UTF8&#038;cd=1&#038;geocode=0,-35.022473,117.915146&#038;ll=-35.021457,117.915144&#038;spn=0.016483,0.029182&#038;t=k&#038;z=15&#038;iwloc=addr">Middelton Beach</a>) des Geschehens wurde abgesperrt und keine Menschseele war auf dem Wasser zu sehen (es war aber auch eh zu kalt und zu nass). Vorgestern wurde die Suche nach den Haien eingestellt, da das Wetter zu schlecht wurde. Der Plan der Stadt war es, die Haie aus der Bucht in das offene Meer zu hinauszutreiben. Gestern Nacht wurden wir von herrlichen Winden durchgeschüttelt, saßen im Bus und schauten uns schöne <a href="http://www.flysurfer.com/gallery2_code/d/89172-2/frankreich-spanien.mpg">Kitesurffilme</a> an, welche Mathias gefilmt und geschnitten hatte. Wir hatten es satt im Regen und windlos herumzusitzen und wogen unsere Risiken ab, am nächsten Morgen Kiten zu gehen. Ist der Hai noch da? Mag er deutsche Menschenschenkel? Sind wir Lebensmüde?<br />
Also tigerten wir heute Morgen zur Western Australian Fischerei-Behörde, die Zuständig für die Suchaktionen der letzten Tage war / ist. Die Haie wurden nicht mehr gesichtet (wetterbedingt), „Haie gibt es hier ja sowieso“. „It‘s your own Risk“. Also Nahmen wird das Risiko an die Hand und suchten uns einen schönen Kitespot. Wir fanden ihn in der <a href="http://maps.google.de/maps?f=q&#038;hl=de&#038;q=Middleton+Beach+WA,+Australien&#038;ie=UTF8&#038;cd=1&#038;geocode=0,-35.022473,117.915146&#038;ll=-35.069205,117.921925&#038;spn=0.016473,0.029182&#038;t=k&#038;z=15">Victoria Harbour Bay</a>: In einer Bucht, welche nur eine kleine Verbindung zum Meer hatte und somit kein weit offenes Tor für unerwünschte Meerebewohner darbietet. Der Wind war sehr böig &#8211; aber er war da und das Wasser war sehr weit stehtief (Loissin-Style &#8211; die Ostsee lässt grüßen) &#8230; wir hätten also im Notfall wegrennen können! Somit sind wir endlich nach langer Zeit auf‘s Wasser gekommen, wurden nicht verspeist und Mathias hat all‘seine Tricks vergessen und muß wieder bei null anfangen ;-)</p>
<p>Wir sind nun seit 10 Tagen unterwegs &#8211; die Bärte sind 10 Tage alt, werden von Tag zu Tag länger und werden seit 10 Tagen vom Wetter stark beeinflußt. Wir haben / hatten viel Regen, wenig Wind und es ist kalt! Wir gerne würden wir deutsche Temperaturen genießen können. Die Idee, gen Norden zu fahren, um wenigstens Sonne und somit Wärme zu bekommen, kristallisiert sich immer weiter heraus. Eine Kompletttrocknung des Busses wäre auch für unsere Gesundheit nicht verkehrt &#8211; die rasselnden Lungen werden‘s uns danken!</p>
<p>„Ist nicht alles geil, was glänzt“. Aber es gehört nunmal zu unserem Adventurepaket, welches wir gebucht haben, dazu! :-)<br />
Wir haben für heute Nacht einen schönen Platz hinter Dünen gefunden, ein amerikanisches schnellnahrungsmal wärmt unsere Bäuche &#8230; und da kommt auch schon wieder Kumpel Regen zu Besuch.</p>
<p>Gute Nacht.<br />
N+M</p>
<p><strong>Nachtrag:<br />
</strong>Wie Klaus schon in seinem Komentar angab &#8211; die Haiattacke von Middleton Beach hat es sogar bis in die Archive von spiegelonline.de geschafft: <a href="http://www.spiegel.de/video/video-30335.html">http://www.spiegel.de/video/video-30335.html</a></p>
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		<title>White Giants</title>
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		<pubDate>Mon, 12 May 2008 12:14:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nikolaus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wir haben unser perfektes Surfrevier gefunden: Denmark ist eine kleine schnuckelige Kleinstadt an einer sehr schön rauhen Küste. Wenn man die Augen zukneift und etwas den Kopf schüttelt, könnte man auch in Norwegen, Schweden oder sogar Dänemark sein. Ab und zu tun sich Buchten mit herrlichen Sandtränden auf, die den Swell einladen sein unwesen zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir haben unser perfektes Surfrevier gefunden: <a href="http://maps.google.de/maps?f=q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=denmark,+australia&#038;sll=-35.034354,117.335873&#038;sspn=0.032961,0.058365&#038;ie=UTF8&#038;ll=-35.033089,117.334156&#038;spn=0.032961,0.058365&#038;t=k&#038;z=14">Denmark</a> ist eine kleine schnuckelige Kleinstadt an einer sehr schön rauhen Küste. Wenn man die Augen zukneift und etwas den Kopf schüttelt, könnte man auch in Norwegen, Schweden oder sogar Dänemark sein. Ab und zu tun sich Buchten mit herrlichen Sandtränden auf, die den <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Swell_%28ocean%29">Swell</a> einladen sein unwesen zu treiben. Auf diesen Wellen arbeiten wir an unserer Wellenreiterkarriere. Erste Steherfolge können wir schon verbuchen, wobei Mathias als professioneller Brettkünstler zugegebenermaßen mir Wellen voraus ist! Leider (wiegesagt) weht der nur in den Wipfeln und nicht auf dem Wasser. Unser Schlafplatz gestern war auf einem Lookout ca. 60 Meter über der Stadt. Als morgens Böen unseren Bus durchrüttelten rannten wir wie augehungerte Hunde herunter zum hiesigen Wasserloch mit „zeh“tiefem Wasser. Da der Wind auf dem Meer ablandig war, wichen wir auf Brackwasser aus. Schuß inn‘ Ofen: Der Wind ließ nach und wir entschlossen uns dann doch für  leichtes Kulturprogramm in der Stadt inklusive <a href="http://www.jesters.com.au/">Meatpies</a> und Cafe.<br />
Nachmittags warfen wir uns wieder in die Brandung. Da hier ja die Saison vorbei ist (der Winter steht ja bevor), sind die Strände schön leer und keiner kann uns auslachen. Aber dafür kommen wir immer mit einem breiten Grinsen vom Wasser! :-)</p>
<p>Das Grinsen verging uns dann aber doch am Ende des Tages<br />
<strong>(Achtung an alle Mütter &#8230; ab hier bitte nicht weiterlesen):</strong><br />
Nach unserer Session standen wir noch am Strand herum und beobachteten eine Gruppe junger Kids (ca. 7 Jahre), die gerade sehr erfolgreich mit ihrem hiesigen Surflehrer eine Welle nach der Anderen „abritten“. Ein Australier stellte sich neben uns, schaute auf die junge Schar und meinte nur „lot‘s of sharkbait“ (einiges an Haifutter dort unten). Er erzählte uns, daß <a href="http://www.news.com.au/perthnow/story/0,21598,23675280-948,00.html">gestern in Albany</a> &#8211; eine Bucht weiter ca. 40 Kilometer entfernt &#8211; ein Weißer Hai einen Surfer angegriffen hat und zwei mal in‘s Bein biss. Der Verletzte konnte sich schwimmend an Land retten. Der hungrige Hai jedoch schwamm  auf zwei weitere Surfer zu, welche ihn aber mit Füßtritten in die Ferne vertreiben konnten.<br />
Wie ich gerade beim Verlinken zu dem Artikel lese, hat sich die Geschichte etwas anders zugetragen. Ich lasse meine Version hier so stehen &#8211; die „wahre Version“ ist aber nicht weniger schockierender!<br />
Das große leidige Thema, welches sich beißt: Surfer und Haie &#8211; eine zweifelshafte Beziehung!<br />
Wir befinden uns nunmal in Haigebiet und dringen täglich in dies ein. Von den vielen verschiedenen Haiarten hier sind die wenigsten gefährlich. Der Weiße Hai  und die sogenannten Bullsharks (Bullenhaie) machen da leider eine Ausnahme. Wir wissen, daß Haie anwesend sind, sie jedoch normaler Weise nicht auf Menschen Jagd machen. Oftmals sind es Fehlbisse &#8230; wir schmecken ihnen einfach nicht.<br />
Wir haben beim Kitesurfen in Perth und Umgebung schon einige male „Sharksightings“ mitbekommen. Die Leute kommen dann vom Wasser, gehen  aber nach einiger Zeit wieder hinein. Und wir auch! Das gehört zum Leben hier dazu. Ich will ja nicht wissen, wieviele Haie einfach mal um uns, ohne unser Wissen, umherschwammen. Wenn man die hiesigen Leute fragt: „Are there sharks here in the water“? Die Antwort wird immer „Yes“ sein.<br />
Aber an der Gruppe surfender Kinder einen Tag später später sieht man, daß es wenige abhält normal weiterzuleben. Und uns auch!</p>
<p>Aber dafür stehen wir mit unserem Bus auf einem Berg unter dem <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Southern_cross">Southern Cross</a>, essen selbstgefangen Fisch, genießen unsere temporäre  Unabhängigkeit, tippen auf unsere LabTops die Ereignisse unserer Reise, mit Blick auf die große mondbeleuchtete Bucht und beschmeißen den Hai mit Bierflaschen. ;-)</p>
<p>Es ist 21uhr14 und wir betten uns gleich in unsere Kojen!</p>
<p>Gut dem Dinge und gute Nacht!<br />
Nikolaus und Mathias.</p>
<p>Ach ja &#8211; und wer sehen will, wie der Mathias die Sache so sieht, <a href="http://www.mathiaswichmann.com">klickt hier</a>.</p>
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		<title>Climbing Giants</title>
		<link>http://nikolausnet.de/blog/?p=100</link>
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		<pubDate>Sat, 10 May 2008 14:04:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nikolaus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nun haben wir das Land der Riesenwellen hinter uns gelassen und neue Riesen gefunden: Ab Port Augusta beginnt nämlich das Land der Riesenbäume &#8211; die sogenannten Tingle-Trees. Eine Eucalyptusart, die sehr sehr alt und sehr sehr hoch wächst. 60 Meter sind keine Seltenheit &#8230; size matters! Da es heute den ganzen Tag regnete, sind wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun haben wir das Land der Riesenwellen hinter uns gelassen und neue Riesen gefunden: Ab <a href="http://maps.google.de/maps?f=q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=port+augusta,+australia&#038;ie=UTF8&#038;ll=-32.487321,137.762203&#038;spn=0.06791,0.11673&#038;z=13">Port Augusta</a> beginnt nämlich das Land der Riesenbäume &#8211; die sogenannten <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Eucalyptus_jacksonii">Tingle-Trees</a>. Eine Eucalyptusart, die sehr sehr alt und sehr sehr hoch wächst. 60 Meter sind keine Seltenheit &#8230; size matters!<br />
Da es heute den ganzen Tag regnete, sind wir weiter die Küste entglang gefahren und in <a href="http://maps.google.de/maps?f=q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=walpole,+australia&#038;ie=UTF8&#038;ll=-34.968124,116.73008&#038;spn=0.13195,0.233459&#038;z=12&#038;iwloc=addr">Walpole</a> angekommen. Walpoes Hauptattraktion ist ist der berühmte <a href="http://www.valleyofthegiants.com.au/treetopwalk.html">„Treetop-Walk“</a>. Über eine Rampe gelangt man in die Baumkronen in 40 Meter höhe und kann dann auf dem Dach der Welt spazieren gehen. Das haben wir uns für morgen vorgenommen.<br />
&#8230; und da habe ich schon was vorbereitet: Der Treetop-Walk (heute) war absolut top! Und dort fanden wir auch den Wind &#8211; aber leider auch nur dort, und Treekitesurfing war leider strengstens untersagt!<br />
Alles hier in der Gegend dreht sich um die Bäume. Als großer Twin Peaks-Fan fühlte ich mich wohl und genoss es im Unterholz mein Unwesen zu treiben. „Break the code &#8211; solve the crime“ &#038; „In a town like Walpole no one is innocent“.</p>
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		<title>Riding Giants</title>
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		<pubDate>Thu, 08 May 2008 12:38:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nikolaus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nun sind wir auf Tour! Mein fahrender Turnschuh ist mal wieder Bett und Herd für einige Zeit! Und das ist auch gut so! Wir sind voll beladen in Fremantle (Perth) losgefahren Richtung Margaret River. Margaret River ist für große Wellen, Wein, Wind und Gesang bekannt. Die Wellen sind groß, der Wein hängt in der Traube, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun sind wir auf Tour! Mein fahrender Turnschuh ist mal wieder Bett und Herd für einige Zeit! Und das ist auch gut so!<br />
Wir sind voll beladen in Fremantle (Perth) losgefahren Richtung <a href="http://maps.google.de/maps?f=q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=margaret+river,+australia&#038;ie=UTF8&#038;ll=-33.94279,115.073891&#038;spn=0.13358,0.233459&#038;z=12&#038;iwloc=addr">Margaret River</a>. Margaret River ist für große Wellen, Wein, Wind und Gesang bekannt. Die Wellen sind groß, der Wein hängt in der Traube, der Wind ist nicht anwesend und vom Gesang haber ich noch nichts gehört.<br />
Die Landschaft hat sich in den letzten 400 Kilometern komplett geändert: Viele Hügel, weite grüne Felder und üppige dichte Wälder! Gut dem Dinge!<br />
Da wiegesagt der Wind woanders weht, haben wir uns (wie soll es auch anders sein) Surfbretter gekauft &#8211; nun können wir mit den Kelly Slaters und Robbie Naishs mithalten und klug-snackend am Strand stehen. Seit ca. 6 Stunden sind wir surfer &#8211; Mathias hat eine leichte Gehirnerschütterung und ich suche noch den friedlichen Sinn des Surfens. Die Leine hat sich um meinen Hals gewickelt, ich habe das Brett „vor‘n Kopf bekommen“, unterwasser den Strand geküsst und wurde etliche Male durch die Wellenschleuder gespült. Mit anderen Worten: Herrlichst anstengend! Es ist nicht einfach Anfängerwellen zu finden &#8211; man kann hier überall wunderbar surfen &#8211; wenn man‘s kann :-)</p>
<p>So &#8211; nun müssen wir wieder unseren Bretter Wachsen &#8230; natürlich mit <a href="http://www.sexwax.com/">Sexwax</a>! Bilder der Gegend und Wellen gibt‘s <a href="http://nixpix.de/">hier</a>!<br />
Nikolaus</p>
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		<title>Aufbruch</title>
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		<pubDate>Sat, 03 May 2008 14:13:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nikolaus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit Rauchzeichen ist meinem Blog ja auch nicht geholfen &#8230; selbst ist die Tippse! Kurzversion meines Lebens: In der Woche Arbeit, am Wochenende Wind suchen, Krankenhaus wegen aufgerissener Lippe aufgesucht (ein Palmenwedel wedelte in mein Gesicht herum und riss sich einen Teil meiner Lippe unter den Nagel), Mathias aus Greifswald getroffen (wir haben uns mal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Rauchzeichen ist meinem Blog ja auch nicht geholfen &#8230; selbst ist die Tippse!<br />
Kurzversion meines Lebens: In der Woche Arbeit, am Wochenende Wind suchen, Krankenhaus wegen aufgerissener Lippe aufgesucht (ein Palmenwedel wedelte in mein Gesicht herum und riss sich einen Teil meiner Lippe unter den Nagel), Mathias aus Greifswald getroffen (wir haben uns mal beim Kiten in Deutschland kennengelernt &#8211; nun ist er hier in Perth zum Trainieren <a href="http://mathiaswichmann.com">http://mathiaswichmann.com</a> ).<br />
Ab morgen gehen wir zusammen auf Reisen. Von Perth aus geht‘s nach Margaret River und dann weiter die Küste entglang Richtung Esperance. Angeblich soll es dort die schönsten Strände der Welt geben &#8230; ! Da nun der anstehende Winter vor meiner Bustür steht, wird es wettermäßig etwas „interessanter“ und abwechslungsreicher werden &#8230; wir werden sehen.<br />
Wir hoffen natürlich auf gute Winde, schöne Wellen und weite Wälder. Habe meine ersten SurfVersuche hinter mir &#8211; herrlichst anstrengend!</p>
<p>Luv ist nicht lee!<br />
Nikolaus</p>
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		<title>Liebes Tagebuch&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Jan 2008 02:21:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nikolaus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8230; es ist ja nun wieder eine kleine Zeitlang her, daß neue Geschichten hier auftauchten. Nicht jeder Tag ist ein Abenteuer hier unten :-) Das neue Jahr hat schon wieder etwas seiner Junghaftigkeit verloren und das Leben geht weiter: Ich habe einen CashJob 25 Kilometer östlich von Perth gefunden: „Landscaping“ nennt sich das hier d‘rüben: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; es ist ja nun wieder eine kleine Zeitlang her, daß neue Geschichten hier auftauchten. Nicht jeder Tag ist ein Abenteuer hier unten :-)<br />
Das neue Jahr hat schon wieder etwas seiner Junghaftigkeit verloren und das Leben geht weiter: Ich habe einen CashJob 25 Kilometer östlich von Perth gefunden: „Landscaping“ nennt sich das hier d‘rüben: Wir beschneiden, fällen, stutzen, trimmen und verschönern Bäume, Büsche, Palmen und sonstiges Gestrüpp im Auftrag der Gemeinden. Sehr nettes kleines und hilfsbereites Familienunternehmen.<br />
Ich wohne zur Zeit, für eine kleine wöchentliche Miete, beim dem Sohn des Cheffs im Garten in einer kleinen Hütte.<br />
Und gleich nach 5 Tagen wurden die Nerven von Michael (Sohn de le Chef) auf die Folter gespannt &#8230; Folgendes trug sich zu: Wir sind am Freitag Wakeboarden gegangen, mit einem Jetski, Seil und Wakeboard auf den großen SwanRiver. Es klappte bei mir recht gut (Vorbildung durch Kitesurfen). Aber nach 2 Runden mußte ich aussetzen, da ich Rückenschmerzen bekam. Naja &#8211; beim nächsten mal Aufwärmtraining ;-)<br />
Die Rückenschmerzen wurden immer schlimmer &#8230; nachts um halb 2 bin ich vor schmerzen aufgewacht und konnte mich nicht mehr bewegen. Die Schmerzen kamen in Wogen, nahmen mir dem Atem und ließen mich im Dunkeln leiden. Mir wurde schlecht vor Schmerzen &#8230; ich schleppte mich in‘s Haupthaus, riß Michael aus seinem Schlaf und bat um Hilfe. Ich wältzte mich vor Schmerzen auf dem Teppichboden. Das muß ein bizarres  Bild abgegen haben: Ein deutscher Tourist rollt verkrampft und röchelnd auf einem australischen Schafswollteppich in einem Wohnzimmer herum. Michael war auch ratlos &#8211; heiße und kalte Umschläge halfen nicht. Also TrippleZero (000) angerufen und eine Ambulanz bestellt.<br />
Diese kamen dann auch nach 30 Minuten und nahmen mich mit. Da die Schmerzen immer schlimmer wurden (Schmerzlokalpunkt rechts, unterer Rücken, kurz über Po-Wange), gaben mir die Herren in Weiß ein Inhalationsstift, der mit SchmerzmittelPuder gefüllt war. Es schmeckte nach Erdbeere und nahm mir etwas von dem ersten Leiden.<br />
Im Krankenhaus pumpte man mich mit Tropfen, Pillen und Spritzen voll &#8211; aber nichts half wirklich. Da hörte ich eine Schwester flüstern: &#8230;bla, bla, morphium, bla, bla! Yes, dachte ich nur. Jetzt kommt „the hard stuff“ &#8211; das sollte mir helfen! Und nach diversen Unterschriften die ich zu leisten hatte, floß das gute Gift in meine Adern, erfüllte mich mit Wärme, Wonne und Schmerzlosigkeit. Ich genoß den Rausch und döste vor mich hin.<br />
Ich muß vorher ein ungewöhnliches Bild abgegeben haben: Da ich keine schmerzfreie Position im Bett einnehmen konnte, rollte ich permanent stöhnend hin- und her &#8230; mit den Armen wedelnd.<br />
Und was war es nun? Durch die Wakeboardaktion hat sich ein Nierenstein (Ja, ich hatte einen Nierenstein) gelöst, dieser wanderte dann nachts durch meine Niere und bereitete mir die höllischen Schmerzen &#8230; zum Kindergebähren. Ich fühle nun mit allen werdenden Müttern und leide mit ihnen!<br />
Am nächsten Tag wurde ich Abends entlassen &#8211; ich kann mich an nicht besonders viel erinnern &#8211; das Morphium tat seine gute Wirkung. Ich habe nun eine Woche frei um wieder fit zu werden. Ich hätte gern‘ einmal guten Tag zu meinem Nierenstein gesagt &#8230; aber der ist ja nunmal weg (und der CT-Scan hat keinen neuen mehr angezeigt).<br />
Hätte gern‘ meinen Nierenstein auf meinen Nierentisch gestellt!</p>
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