… mußten wir warten, bis wir mal wieder unter guten Bedingungen das nasse Element befahren konnten:
Wir haben letzte Woche ein 2-Köpfiges Gremium zusammengrufen um über unsere Reisezukunft zu entscheiden. Das Wetter in der Gegend um Albany war, ist und wurde nicht besser. Nur schlechtes war für die nächste Woche zu lesen. Somit entschlossen wir uns unserer Südreise abzubrechen und den Reiskompass richtung Norden zu schwenken.
Also am Samstag auf die nasse Fahrbahn geschwungen und in einem Stück Richtung Perth bis nach Secret Harbour gefahren. Dort haben wir unsere Surfbretter nochmals auf Herz und Nieren geprüft. Als wir in Secret Harbour ankamen schien die Sonne und keine Wolke war zu sehen!!!! Die Sonne ging unter, als wir vom Wasser kamen (die Spitzenjagtzeit der Haie begann).
Unsere Wege trennten sich dann für 4 Tage, bis wir wieder zusammenkamen und den Rest der Reise anzutreten.
Nun sitzen wir mit warmen vollen Bäuchen im Bus unter (fast) wolkenlosem Himmel in Cervantes und haben einen schönen Kitetag hinter uns. Die „Hangoverbay“ war das Revier unserer Wahl.
Ich hatte mal in meinem Tagebuch geblättert: Am 23. Dezember 2007 hatte ich diesen Ort schon einmal besucht. Hier hat sich einiges verändert: Das Wetter ist kälter, die See ist rauher und die Touristen sind weniger geworden. Um so mehr Platz für uns! Den Wind haben wir gefunden und das ist auch gut so!
Mathias hat sich mit Muskelkater schlafen gelegt und ich tippe Tage.
Das Kreuz des Südens ist, wo es sein soll und der Sandmann weht weißen Strandsand umher … gute Nacht.
N&M
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